
Der regionale Naturpark von Bracciano und Martignano
Er ist der jüngste der Lazio Parke und ist ein typisches Beispiel von vulkanischer Landschaft, die sich in den meisten Hügeln nördlich von Rom erstreckt.
Er befindet sich zwischen den Provinzen von Rom und Viterbo und enthält das Land und die zwei gleichnamigen Seen, die mit einer Oberfläche von 6000 Hektaren ca 40% des Parkes besetzen. Der viel grössere Braccianosee ist eine sehr wichtige Wasser-reserve für die Stadt Rom, im Notfall.
Die Seen besetzen die Vertiefung, verursacht während der Aktivität des alten Vulkanes Sabatino, dessen Höhepunkt vor 400.000 Jahren war. Diese Vertiefung ist eigentlich viel tiefer als man denkt, wahrscheinlich bis zu 165 Meter unter der Oberfläche.
Die Hügelkette um den See bereichert die Verschiedenheit des Parkes: Weiden und Anbauflächen zeigen noch eine echte Landschaft, vor allem an gewissen Orten wie der Grundbesitz von Vicarello.
In den Wäldern ist der Kastanienbaum am häufigsten zu sehen, vermutlich von den Römern eingeführt, aber es gibt auch wunderschöne Buchenwälder wie jene von Oriolo und Monte Termine. Die interessanteste Umgebung ist aber natürlich die von den Seen; auf den Bracciano See blicken die niedlichen Dörfer Trevignano, Bracciano und Anguillara Sabazia, derweil der von Martignano in einer herrlichen und ruhigen Landschaft liegt.
Für weitere Informationen:
www.parcobracciano.it
Das Schloss Orsini-Odescalchi
Nicht weit von Rom, auf der südlichen Seite des Bracciano Sees, steht imposant das Schloss Odescalchi, eine der schönsten feudalen Burgen Europas.
Das Gebäude wurde in der zweiten Hälfte des XV Jahrhundert gebaut und ist ein ideales Beispiel zwischen Militär-und Zivilarchitektur.
Gegründet auf Wunsch von Prinz Don Livio Odescalchi und dann fürs Publikum in 1956 geöffnet ist das Museum: es erstreckt sich über eine Fläche von 3000 Meter durch die wichtigsten und schönsten Saale des Schlosses. Während des Besuches im Museum reist man durch die Zeit und die Geschichte vom Mittelalter bis zur Renaissance. Herumgehend durch die Hallen, verschönert mit Freskogemälden und Möbeln, wird die ganze magische Atmosphäre der Vergangenheit geatmet.
Der Besuch des Castello Odescalchi wird, ausser alten Gegenständen und geschichtvoller Atmosphäre, auch die versteckten Ecken des Schlosses zeigen.
Für weitere Informationen:
www.odescalchi.it
Die "Macchia Grande" von Manziana
Der Wald Macchia Grande befindet sich in der Gegend zwischen Tolfa, Cerveteri und Manziana. Hier entdeckt man beim wandern die geologischen, naturalistischen und historischen Kennzeichen die die Besonderheit dieses Gebietes ausmachen.
Bei der Solfatara sind die typischen Schwefeldioxyd-gas Emissionen zu beobachten, Beweis der vulkanischen Aktivität der Sabatino Gegend, geschehen ca. vor einer Millionen Jahre.
Der Wald gibt Schutz und Nahrung für viele Vögel und Säugetiere. Man kann das tönende Gelächter des Grünspechts hören (Picus viridis), der lärmende Eichelhäher (Garrulus glandarius), den sympatischen Baumläufer kann man sehen beim klettern auf der Rinde einer Eiche um Insekten zu suchen.
Weitverbreitet sind auch: der Fuchs (Vulpes vulpes), der Dachs (Meles meles), das Wiesel (Mustela nivalis), das Stachelschwein (Histrix cristata) dessen schöne schwarz-weisse Stacheln auf den Wanderwegen zu finden sind. Zahlreich sind die Zeugnisse einer reichen kulturellen Vergangenheit mit vielen etruskischen, römischen und spät-mittelalterlichen Siedlungen.
Zu merken sind die Reste eines etruskischen Grabes in der Gegend Fontanelle, die alte römische Strasse die mit ihren Basole (typische Strassenbausteine) in Lokalität Bottaccio zu sehen ist und ein Ipogeo in Lokalität Macerine. Diese Strasse führte zur Teufel-Brücke, heute eines der interessantesten Fundstücke der römischen Zeit in dieser Gegend.
Für weitere Informationen:
www.comunedimanziana.it
Botanischer Garten von San Liberato
Der botanischer Garten von San Liberato erstreckt sich rund um den Hof mit der kleinen Kirche, dem Herrschaftsitz und den ländlichen Gebäuden, auf einer Oberfläche von zirka 5 Hektaren. 
Was man heute sehen kann wurde während zirka 15 Jahren erschafft (von 1964 bis 1979), mit einer kreativen Arbeit, ermöglicht dank der Leidenschaft des Graf Donato Sanminiatelli, Kunsthistoriker und wunderbarer Gärtner, seiner Frau Gräfin Maria Odescalchi und des Landschaftsgärtners Russel Page; durch ihn wurde die Arbeit immer koordiniert mit der Natur und den Träumen.
Der botanischer Garten von San Liberato enthält Pflanzensorten aus der ganzen Welt: der kanadische Ahorn, der japanische Kirschbaum, Liquidiambar und Parrotie persiche wachsen zusammen mit Kampfer, Liododendri, Nysse, die im Herbst das ganze Landgut mit glänzenden Farben anzünden. Ein Teil des Gartens ist von acidofilen Pflanzen belegt: man kann Kamelien, Rhododendren, duftende Choysia ternata und schwarzen Bambus bewundern.
San Liberato ist auch ein Rosengarten: eine endlose Rosengalerie mit Tausend Farbtönen; dazwischen hier und dort einen Steinbrunnen mit seinen Seerosen und Fröschen.
Őffnungszeiten für Besichtigungen im Botanischen Garten
Von April bis Oktober, der erste und letzte Sonntag des Monats um 16:30 (15:30 Winterzeit); im November nur der erste und zweite Sonntag des Monats um 15:30. August und Feiertage geschlossen.
Für weitere Informationen:
www.sanliberato.it
Rom
Man braucht nicht viele Wörter für eine der eindruckvollsten, grössten und wichtigsten Städte der Welt. Die ewige Stadt ist immer eines der beliebtesten Ziele für Touristen aus der ganzen Welt, weil sie eine unvergleichliche Menge von Sehenswürdigkeit offeriert.
Von den kaiserlichen Resten Roms Caput Mundi zu den späteren mittelalterlichen Gebäuden, zu den Renaissance-und Barock Wundern der Stadt der Päpste bis zu den Meisterwerken aus den letzten zwei Jahrhunderten: alles in Rom scheint für das Erstaunen der Besucher hier zu sein und die Stadt selber, ausser den Museen und Pinakotheken, ist ein Museum im Freien, mit Kunstwerken an jeder Ecke.
Für weitere Informationen:
www.romaturismo.it
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